Cornwall

 

Die Vatertagstour 2007:  Cornwall

zuletzt ge├Ąndert: 2018-Feb-13

 

cornwall0102Aller guten Dinge sind drei, so auch unser Vorhaben, diesmal endlich die Vatertagstour nach Irland durchzuf├╝hren. Die Route war ├╝ber Merville, Alderney, Waterford bis nach Weston/Dublin geplant.

Nachdem wir am 16.05.2007 die erste, nachmitt├Ągliche Front passieren lie├čen, machten wir uns um 17.00 local mit drei Flugzeugen  auf den Weg von Mariensiel zu unserem ersten Ziel Merville, laut Uwes ÔÇ×Wettermann“ beim DWD sollte dort gutes Wetter auf uns warten...Immerhin landeten wir ohne Regen!
Leider erhielten wir vor Ort die Mitteilung, das in Frankreich am Donnerstag auch Feiertag ist, das bedeutete ÔÇ×Platz geschlossen“ und kein Sprit und keine Wetterauskunft. Beim abendlichen Briefing war der Ausweg  schnell gefunden: Calais hie├č unsere n├Ąchste Station.

cornwall0202Dort gab es am n├Ąchsten Morgen alles,  was das Fliegerherz begehrte, leider auch einen Frontendurchgang, der unsere Pl├Ąne ├╝ber den Haufen warf, nach Alderney zu fliegen, wir entschieden uns f├╝r Exeter!

Nach leckerem Flammkuchen in der Wartezeit ging es bei fast CAVOK – Bedingungen in  1500 ft ├╝ber den ├ärmelkanal zur Landung in Exeter. Nur auf die ÔÇ×Tante EGNI“ wartete noch ein kleines Abenteuer: Drehzahlabfall!
Wolfgang gab per Funk durch, sie fl├Âgen zur Sicherheit den n├Ąchsten erreichbaren Platz an um zu schauen, was da los ist. ÔÇ×The field is yours!“, den Funkspruch wird Jan nie vergessen. Nach gr├╝ndlichem Check sind die beiden dann aber doch nachgekommen und auf dem weiteren Flug war die EGNI vorbildlich brav!

cornwall0302In Exeter bot sich John sofort an, ein Hotel und einen sch├Ânen Pub zu finden, beides erwies sich als nicht so einfach. In der Stadt fand eine Country-Messe statt, ergo war  nur noch ein sehr teures Hotel zu bekommen. Daf├╝r freuten wir uns dann schon auf den Pub, der uns vom Taxifahrer empfohlen wurde.  Na ja, Vorfreude ist bekanntlich die Sch├Ânste und manchmal die Einzige. Gelernt haben wir, das man nicht in jedem Pub Steak essen kann und auch nicht mehr rauchen darf ... armer Jan, und das nach dem Stress!

Am n├Ąchsten Tag sollte es dann ausgeruht auf die gr├╝ne Insel gehen. Als erste flog die EGNI ab, eine Stunde sp├Ąter sollten die Piaggo und die Bonanza folgen. 45 min nach Abflug der Piper sahen wir eine PA 28 wieder landen - leider war es unsere! Wolken lagen auf der irischen See auf: No way to Ireland!

cornwall0402Kurzentschlossen sind wir dann nach St. Mawgen an der cornwallschen K├╝ste geflogen. Raue See und eine fantastische K├╝stenlandschaft entsch├Ądigten uns ein wenig f├╝r den entgangenen Irland-Trip.

Am Samstag brachen wir dann bei strahlendem Sonnenschein zu einem Rundflug um die K├╝ste Cornwalls auf, vorbei an Land┬┤s End mit seinem Leuchtturm Richtung Shoreham.

Nach einem Tankstopp und Flugplanaufgabe ging es von dort ├╝ber den Kanal zur├╝ck nach Oostende.

cornwall0502Dort empfingen uns ganz herzlich Uwe┬┤s Schw├Ągerin, ein nettes Hotel und ein richtiger Pub.

Am n├Ąchsten Morgen besuchten wir noch den Fischmarkt am Hafen, bevor es ├╝ber Holland wieder Richtung Wilhelmshaven ging. Wohlbehalten landeten alle Flugzeuge um 16.30 in Mariensiel und eine sch├Âne Tour ging zu Ende. Und wer glaubt, wir g├Ąben Irland auf, der t├Ąuscht sich gr├╝ndlich!

Ganz lieben Dank an Uwe, der alles so toll vorbereitet hat und auch immer ganz schnell Alternativen parat hatte!

Bericht: Anke Logemann